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«Ich flehte meinen Fallbearbeiter an»

Kuno Kempf* ist ein ehemaliger Sozialhilfeempfänger aus Basel. Und er ist einer, der kein gutes Haar an der Sozialbehörde und deren Abläufen lässt.

Arbeiten, möglichst rasch: Sozialhilfebezüger müssen zur Abklärung ihrer Arbeitsfähigkeit Abfall einsammeln. Foto: Keystone
Arbeiten, möglichst rasch: Sozialhilfebezüger müssen zur Abklärung ihrer Arbeitsfähigkeit Abfall einsammeln. Foto: Keystone

Kuno Kempf (Pseudonym, Name von der Redaktion geändert) rutschte nach einem Burn-out in die Arbeitslosigkeit. «Plötzlich konnte ich die Rechnungen nicht mehr bezahlen», erzählt Kempf. «Da merkte ich, dass ich keinen Anspruch auf die Gesamtzeit von 400 Tagen habe, weil ich die vergangenen zwölf Monate nicht gearbeitet habe – da kam ich auf die Welt.» Kempf nahm einen Job an, musste sich aber bald eingestehen: Er kann noch nicht so arbeiten, wie er möchte. Die Kräfte waren noch nicht zurückgekehrt. Kempf wurde wieder arbeitslos. Als er seine chronische Erschöpfung am Ende der Leistungszahlungen immer noch nicht im Griff hatte, steuerte ihn das Arbeitsamt aus.

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