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«Ich habe darauf gedrängt, von der EU eingeladen zu werden»

Bundesrat Moritz Leuenberger erklärt, weshalb er unbedingt nach Cancún reisen wollte, an allen EU-Umwelt-, Energie- und Verkehrsministertreffen teilnahm und sich einen proeuropäischen Nachfolger wünscht.

«Persönliche Beziehungen zu EU-Politikern sind ausserordentlich wertvoll»: Leuenberger reiste oft nach Brüssel.
«Persönliche Beziehungen zu EU-Politikern sind ausserordentlich wertvoll»: Leuenberger reiste oft nach Brüssel.
Nicola Pitaro

Herr Bundesrat, als Sie Ihren Rücktritt per Ende Jahr ankündigten, wollten Sie noch an zwei Anlässen teilnehmen: Am Neat-Durchstich und an der UNO-Klimakonferenz in Cancún. Weshalb war es Ihnen so wichtig, in Cancún dabei zu sein?

Ich habe meinen Rücktritt nicht per Ende Jahr angekündigt, um vorher noch unbedingt nach Cancún reisen zu können. Vielmehr waren bereits so viele Anfragen zu meinem Präsidialjahr 2011 eingetroffen, dass ich klarstellen musste, dass ich nicht mehr antreten würde. Nachdem ich meinen Rücktritt nun im Interesse der Bundesversammlung auf Ende Oktober vorgezogen habe, halte ich es selbstverständlich für besser, wenn mein Nachfolger oder meine Nachfolgerin nach Cancún reist.

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