Zum Hauptinhalt springen

«Ich hatte auch schon ein Burn-out»

Auf TeleZüri zeigt SVP-Nationalrat Christoph Blocher Verständnis für die Erschöpfung seiner Parteikollegin Natalie Rickli. Auch zum Fall Mörgeli hat er sich geäussert.

«Das ist eine Kampagne»: Christoph Blocher im Gespräch mit Markus Gilli.
«Das ist eine Kampagne»: Christoph Blocher im Gespräch mit Markus Gilli.
Screenshot «TalkTäglich»

Was seiner Parteikollegin Natalie Rickli passiert sei, könne jedem passieren, sagte SVP-Nationalrat Christoph Blocher im Gespräch mit Markus Gilli in der Sendung «TalkTäglich» auf TeleZüri – sogar ihm selbst: «Auch ich hatte schon ein Burn-out.» Nach dem EWR-Kampf sei er so erschöpft gewesen, dass er sich drei Wochen in die Natur habe zurückziehen müssen. Er hoffe für Rickli, dass sie sich wirklich erholen könne. Die SVP-Nationalrätin hatte letzte Woche bekannt gemacht, dass bei ihr ein Burn-out diagnostiziert wurde und sie deshalb eine Auszeit brauche.

Auch zum Fall Mörgeli und der Kritik an seiner Arbeit als Mitarbeiter der Universität Zürich äusserte sich Blocher. Über dessen wissenschaftliche Qualifikation könne er zwar nicht urteilen, «aber er ist ein Krampfer, ein ganz guter Mann».

Blocher betonte nochmals, dass sein Parteikollege erst letzte Woche aus der Zeitung von der Kritik an seiner Arbeit erfahren habe – dies, nachdem kurz zuvor bekannt geworden war, dass Mörgeli offenbar schon seit November 2011 über die Leistungsbeurteilung informiert war. Bei der ganzen Geschichte handle es sich um eine Kampagne gegen Mörgeli, so Blocher weiter. Sowohl die Medien als auch die Universität Zürich hätten sich falsch und unfair verhalten.

Bortoluzzi ist wieder SVP-Mitglied

Wie Blocher in der Sendung weiter verkündete, ist Toni Bortoluzzi offenbar wieder Aktivmitglied der SVP. Bortoluzzi sei ganz einfach wütend gewesen, «aber wir haben das unter Männern geregelt».

Vor wenigen Tagen hatte der 65-jährige Nationalrat mit einem Brief an den Zürcher SVP-Kantonalpräsidenten Alfred Heer für Aufsehen gesorgt. Er sei ab jetzt nur noch Passivmitglied der SVP und überweise den Mitgliederbeitrag nicht mehr der kantonalen, sondern der Ortspartei Affoltern am Albis, hatte Bortoluzzi geschrieben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch