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«Ich hatte Todesangst»

Der ehemalige Greenpeace-Aktivist Andreas Freimüller berichtet von seinen Erfahrungen als Kletterer: Als sein Leben in den Händen von mit Messern bewaffneten Sicherheitsleuten lag, fürchtete er um sein Leben.

Der 43-jährige Andreas Freimüller war fast 20 Jahre Greenpeace-Aktivist.
Der 43-jährige Andreas Freimüller war fast 20 Jahre Greenpeace-Aktivist.
pd
Als solcher geht man hohe Risiken ein: Hier erstürmt der russische Sicherheitsdienst das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise und verhaftet die Besatzung. Das Foto wurde am 19. September mit einem Handy aufgenommen.
Als solcher geht man hohe Risiken ein: Hier erstürmt der russische Sicherheitsdienst das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise und verhaftet die Besatzung. Das Foto wurde am 19. September mit einem Handy aufgenommen.
Greenpeace
Greenpeace-Aktivisten sind im April das Firmengebäude von Syngenta in Basel hochgeklettert und haben ein Transparent aufgehängt. Sie forderten das sofortige Verbot bienenschädigender Pestizide.
Greenpeace-Aktivisten sind im April das Firmengebäude von Syngenta in Basel hochgeklettert und haben ein Transparent aufgehängt. Sie forderten das sofortige Verbot bienenschädigender Pestizide.
Greenpeace
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Andreas Freimüller, zurzeit sitzen 28 Greenpeace-Aktivisten und zwei Journalisten wegen einer Aktion in der Arktis in Russland im Gefängnis. Kennen Sie als ehemaliger Greenpeace-Aktivist solche Situationen?

Ja, ich war sogar in einer ganz ähnlichen Situation in Russland. 1992 versuchten wir in der Kara-See Atommüll zu dokumentieren, den die russischen Behörden dort versenkt hatten. Die Situation war bedrohlich, auch damals feuerte die Küstenwache zuerst Warnschüsse ab. Als wir dann mit einem ferngesteuerten U-Boot nach dem Atommüll suchten, wurden wir zuerst beschossen und dann verhaftet. Ich war damals zehn Tage lang in russischem Gewahrsam.

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