Zum Hauptinhalt springen

«Ich werde keine Verzögerung akzeptieren»

Wie die Schweiz hat sich auch Brasilien für den Gripen-Kauf entschieden. Sicherheitspolitiker und Pilot Thomas Hurter sagt, was der Deal für den Hersteller Saab bedeutet – und wie er sich auf die Schweiz auswirkt.

Sowohl die Schweiz wie Brasilien kaufen bei den Schweden: SVP-Nationalrat Thomas Hurter und ein Gripen-Kampfjet.
Sowohl die Schweiz wie Brasilien kaufen bei den Schweden: SVP-Nationalrat Thomas Hurter und ein Gripen-Kampfjet.

Herr Hurter, Brasilien hat sich überraschend für den Kauf von 36 Gripen entschieden. In der Schweiz hat das Volk nächstes Jahr das letzte Wort zum Kampfjet-Geschäft. Wie wird sich der Brasilien-Deal im Abstimmungskampf auswirken? Ich glaube nicht, dass der Entscheid Brasiliens starken Einfluss auf die Debatte in der Schweiz haben wird. Viel wichtiger war in dieser Hinsicht, dass ich eine Verbesserung des Vertrags erwirkt habe: Auf meine entsprechenden Anträge hin wurden finanzielle Garantien und eine reduzierte Anzahlung verankert. Wir können Saab nun finanziell belangen, wenn es zeitliche Verzögerungen oder technische Unzulänglichkeiten gibt. Das war wichtig für die Schweiz – und hat letztlich auch die Bundesparlamentarier überzeugt. Das Resultat gibt meinem Vorgehen recht: Plötzlich war es beispielsweise möglich, die Anzahlung von 67 auf 40 Prozent zu reduzieren. Wir haben damit bis zum Schluss hart verhandelt und maximale Forderungen gestellt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.