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«Ich würde niemals eine Burka anziehen»

Sura al-Shawk hat für Aufsehen gesorgt, weil sie mit dem Kopftuch Basketball spielen will – aber nicht darf. Der Islamische Zentralrat ist ihr hingegen zuwider. Sie spricht von «den grässlichen Männern mit den langen Bärten».

David Schaffner, Luzern
«Mit dem Kopftuch fühle ich mich näher bei Gott»: Sura al-Shawk will das Kopftuch auch beim Basketball tragen.
«Mit dem Kopftuch fühle ich mich näher bei Gott»: Sura al-Shawk will das Kopftuch auch beim Basketball tragen.
Keystone

Es war der sportliche Erfolg, der Sura al- Shawk im letzten Sommer zum Verhängnis wurde. Nachdem die Gymnasiastin von einem lokalen Klub zum Luzerner Frauenteam der 1. Liga Regional aufsteigen konnte, störte sich der Basketballverband plötzlich an ihrem Kopftuch. Er stellte die gebürtige Irakerin mit Schweizer Pass vor die Wahl: Entweder die 20-Jährige legt das Kopftuch ab, oder sie darf nicht mehr an offiziellen Spielen teilnehmen. Shawk ging vor Gericht, verlor aber erstinstanzlich vor Luzerner Amtsgericht. Wenn der Verband den Entscheid nicht revidiert, zieht sie den Fall weiter.

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