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«Ich wurde förmlich erschlagen»

Die Asylbeschlüsse des Nationalrats seien «eine Schande», schrieb Lukas Bärfuss. Tausende Leser von Redaktion Tamedia stimmten ihm zu. Doch auch die federführenden Politiker erhalten von der Basis viel Lob.

Thomas Ley
«Eine Schande»: Lukas Bärfuss, Zürcher Schriftsteller und Theaterautor, kritisierte am 15. Juni 2012 im «Tages-Anzeiger» die Asylverschärfungen des Nationalrats vom Vortag.
«Eine Schande»: Lukas Bärfuss, Zürcher Schriftsteller und Theaterautor, kritisierte am 15. Juni 2012 im «Tages-Anzeiger» die Asylverschärfungen des Nationalrats vom Vortag.
Waler Bieri, Keystone
«Den Kritikern antworten»: Philipp Müller, Aargauer Nationalrat und neuer FDP-Präsident, setzte sich massgeblich für die Verschärfungen ein.
«Den Kritikern antworten»: Philipp Müller, Aargauer Nationalrat und neuer FDP-Präsident, setzte sich massgeblich für die Verschärfungen ein.
Peter Klaunzer, Keystone
«Das muss man aushalten»: Der Zuger CVP-Nationalrat Gerhard Pfister vertrat in der Kommission ebenfalls eine harte Linie.
«Das muss man aushalten»: Der Zuger CVP-Nationalrat Gerhard Pfister vertrat in der Kommission ebenfalls eine harte Linie.
Peter Klaunzer, Keystone
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Die Tonlage war scharf, die Wirkung wuchtig. Lukas Bärfuss, Dramatiker und Schriftsteller, reagierte vergangene Woche im Tages-Anzeiger auf die Nationalratsbeschlüsse zum Asylwesen und bezeichnete sie schlicht als «Akt politischer Feigheit des Schweizer Parlaments». Dass Asylbewerber künftig statt Sozialhilfe nur noch Nothilfe erhalten sollen, sei «eine Schande». Dass Kriegsdienstverweigerung kein Asylgrund mehr sei und dass Botschaftsasyl aufgehoben würde, stelle de facto die Abschaffung des Asylrechts dar.

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