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Cassis löschte 90 Prozent seiner Tweets

Der neue Bundesrat «bereinigte» in den letzten Tagen seine Timeline. Was da so drinstand, wie das EDA reagiert und was Experten dazu sagen.

Mister Reset: Aussenminister Ignazio Cassis. Bild: Thomas Egli
Mister Reset: Aussenminister Ignazio Cassis. Bild: Thomas Egli

Anfang 2015 war Ignazio Cassis noch ein wenig bekannter Nationalrat und konnte im legendären Berner Bierhübeli ungestört seinen Leidenschaften frönen. Das Konzert an jenem Abend gefiel dem Tessiner derart gut, dass er seine Begeisterung auf Schweizerdeutsch ausdrückte. «Swiss Jazz Orchestra im Bierhübeli z Bärn:-) suppper Musiig!», schrieb er auf Twitter. Fast drei Jahre lang schlummerte diese harmlose Botschaft auf Cassis’ Twitter-Konto – bis sie plötzlich seiner eigenen Zensur zum Opfer fiel. Kurz vor Weihnachten hat Cassis, inzwischen Bundesrat, über 90 Prozent seiner Twitter-Nachrichten gelöscht. Einen politischen Reset im Europadossier hatte Cassis vor seiner Wahl versprochen — einen Reset seines Images in den sozialen Medien hat er nun als Erstes vollzogen.

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