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Im Gewerkschaftshotel verdient jeder Fünfte unter 4000 Franken

Die Arbeitnehmerorganisationen besitzen mehrere Hotels in der Schweiz. Deren Angestellte erhalten teilweise tiefere Saläre, als die Gewerkschaften mit ihrer Mindestlohnkampagne fordern.

Gehört der Gewerkschaft Unia: Das Hotel Bern in der Berner Altstadt. (Bild: Franziska Scheidegger)
Gehört der Gewerkschaft Unia: Das Hotel Bern in der Berner Altstadt. (Bild: Franziska Scheidegger)

Das Hotel Bern im Herzen der Bundesstadt ist ein beliebter Treffpunkt und Versammlungsort für Linke und Gewerkschaften. Im 1914 als Volkshaus entstandenen Gebäude nächtigte der frühere SP-Bundesrat Otto Stich während seiner gesamten Amtszeit, und im altehrwürdigen Unionssaal brüten Arbeitnehmerorganisationen noch heute über Initiativen und Referenden. Am Montag sind Paul Rechsteiner und Daniel Lampart, der Präsident und der Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), an einer Medienkonferenz im Hotel Bern gegen jene Modeketten zu Felde gezogen, die ihrem Personal weniger als 4000 Franken pro Monat zahlen.

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