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«Ein Szenario geht von 30'000 Grenzübertritten aus»

Was machen Bund und Kantone im Extremfall? Hans-Jürg Käser, oberster Justiz- und Polizeidirektor, stellt das Asyl-Notfallkonzept vor.

«‹Armee an die Grenze› ist ein Slogan, mehr nicht», sagt Hans-Jürg Käser.
«‹Armee an die Grenze› ist ein Slogan, mehr nicht», sagt Hans-Jürg Käser.
Franziska Rothenbühler
Drei Szenarien: «Eines geht von 10'000 Asylgesuchen in einem Monat, ein zweites von 10'000 während dreier Monate und ein drittes von 30'000 Grenzübertritten innert weniger Tage aus.»
Drei Szenarien: «Eines geht von 10'000 Asylgesuchen in einem Monat, ein zweites von 10'000 während dreier Monate und ein drittes von 30'000 Grenzübertritten innert weniger Tage aus.»
Peter Schneider, Keystone
Vorhaben: «Das wichtigste Ziel ist, dass alle Asyl­suchenden registriert, auf ein allfälliges Sicherheitsrisiko und auf ihren Gesundheitszustand überprüft werden.»
Vorhaben: «Das wichtigste Ziel ist, dass alle Asyl­suchenden registriert, auf ein allfälliges Sicherheitsrisiko und auf ihren Gesundheitszustand überprüft werden.»
Peter Klaunzer, Keystone
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Mit dem Frühling steigt die ­Wahrscheinlichkeit, dass viel mehr Flüchtlinge übers Mittelmeer und Italien kommen. Ist die Schweiz vorbereitet auf eine starke Zunahme der Zahl der Asylbewerber?

Wir bereiten uns seit Monaten vor. Im November hatten wir eine ausserordentliche Lage und haben diese gut bewältigt. Aber wenn wir uns ein Szenario vorstellen, wie es Österreich im letzten Herbst erlebte, müssen wir uns auf eine Notlage einstellen. Eine entsprechende Vorsorgeplanung liegt nun vor. Es ist wichtig, dass wir Kantone dabei eng mit dem Bund zusammenarbeiten.

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