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Wer bezahlt für den Giftmüll von La Pila?

Bei Freiburg sickerten jahrzehntelang hochgiftige Stoffe in die Saane. Die Verursacher könnten ungeschoren davonkommen. Jetzt wächst der Widerstand.

Erst vor etwas mehr als zehn Jahren begann man die Mülldeponie zu untersuchen: Probebohrungen in La Pila am 28. April 2008. Foto: Hans Ulrich Schaad
Erst vor etwas mehr als zehn Jahren begann man die Mülldeponie zu untersuchen: Probebohrungen in La Pila am 28. April 2008. Foto: Hans Ulrich Schaad

Die Sonne ist ein Schwert. Aber ­Narcisse Niclass ist die Hitze egal. In seinen Händen blitzt ein Aluminiumstück auf, vielleicht 50 Zentimeter lang. Der Rentner drischt damit aufs Gestrüpp ein und arbeitet sich langsam ins Unterholz vor. Auf seinem Gesicht perlt der Schweiss.

Was unter den Brombeerstauden und Waldreben zum Vorschein kommt, ist zunächst gewöhnlicher Hausmüll. Porzellanscherben. Bauschutt. ­Plastikstücke. Aber dann zeigt Niclass plötzlich auf dunkle, metallisch schimmernde Plättchen von der Grösse eines Zweifränklers. «Da! Sehen Sie! Der Hügel ist voll davon.»

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