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Immer mehr Ärzte, und trotzdem herrscht regional Mangel

Gab es 1960 lediglich 1,4 praktizierende Ärzte auf 1000 Einwohner, so sind es inzwischen 4. Die kantonalen Unterschiede sind allerdings beträchtlich.

Vor allem Hausärzte fehlen: Ein Arzt bei der Untersuchung einer Patientin.
Vor allem Hausärzte fehlen: Ein Arzt bei der Untersuchung einer Patientin.
Keystone

Alle reden von Ärztemangel, und doch gab es noch nie so viele berufstätige Ärzte in der Schweiz wie heute. Das zeigen die Zahlen der Ärzteverbindung FMH, die gestern in der «Schweizerischen Ärztezeitung» publiziert wurden. Im vergangenen Jahr arbeiteten demnach 33242 Ärzte in der Schweiz, das sind 1384 mehr als im Vorjahr (siehe Grafik). Gut die Hälfte der Ärzte sind in einer Einzel- oder Gruppenpraxis tätig, der Rest in Spitälern oder Heimen. Ein kleiner Teil (1,7 Prozent) arbeitet in einem anderen Sektor, etwa für Versicherungen oder Verbände. 71 Prozent der Ärzte haben einen schweizerischen Studienabschluss.

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