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Immer mehr Schweizer Entführungsopfer

Die Zahl der Kidnappings steigt. Das Krisenmanagementzentrum des EDA in Bern soll darum neu rund um die Uhr besetzt werden.

In Panik eilen sie, von philippinischen Soldaten überrascht, davon. Den 70-jährigen Schweizer Geschäftsmann, ihre Geisel, lassen sie liegen. Glückliches Ende in der Nacht auf Mittwoch, der Mann ist gerettet. Fast zur gleichen Zeit wird ein Schweizer im Tschad nach zehntägiger Entführung befreit.

Immer häufiger wird ein Schweizer Bürger irgendwo auf der Welt Opfer einer Entführung. Oft bekommt die Öffentlichkeit wenig bis nichts mit. «Wir haben es im Moment noch mit anderen Entführungsfällen zu tun, informieren darüber aber nicht, um die Opfer nicht zu gefährden und die Lösung nicht zu erschweren», sagt Markus Börlin, der oberste Verantwortliche im EDA für die Belange der Schweizer im Ausland. Eine ganze Reihe von Entführungen werde nie zum öffentlichen Thema.

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