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Implenia-Mandat bringt Leuenberger in die Zwickmühle

Der Baukonzern Implenia ist an der zweiten Gotthardröhre interessiert, die der Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger einst bekämpfte.

Als Bundesrat war er einer der wichtigsten Gegner der zweiten Gotthardröhre: Moritz Leuenberger kurz vor seinem Rücktritt als Verkehrsminister 2010.
Als Bundesrat war er einer der wichtigsten Gegner der zweiten Gotthardröhre: Moritz Leuenberger kurz vor seinem Rücktritt als Verkehrsminister 2010.
Keystone

Harsch war die Kritik, als Moritz Leuenberger im November 2010 bekannt gab, dass er ein Mandat im Verwaltungsrat von Implenia annehmen werde. Konflikte seien vorgespurt, wenn ein Ex-Infrastrukturminister zu einer Firma gehe, die stark von staatlichen Aufträgen lebe, hiess es bei politischen Freunden und Feinden. Überdies passe ein Baukonzern nicht zum umweltfreundlichen Sozialdemokraten. Der Zürcher selber verneinte mögliche Konflikte und begründete das Mandat gerade mit der Umwelt: Implenia habe eine Nachhaltigkeitsstrategie, sagte er in einem Interview: «Das hat mich interessiert, zumal ich in meiner Amtszeit immer wieder Nachhaltigkeit gepredigt habe.»

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