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In 18 Kantonen sinkt die Steuerbelastung

Gesamtschweizerisch bleibt die Steuerbelastung 2013 etwa gleich hoch wie in diesem Jahr. In einigen Kantonen geht sie jedoch zurück. Erstmals seit 2008 belegt Zug nicht mehr den Platz mit der tiefsten Belastung.

In der Schweiz schöpfen Kantone und Gemeinden im kommenden Jahr 26,7 Prozent der Wirtschaftskraft als Steuern ab. Damit bleibt die Steuerbelastung etwa gleich hoch wie 2012 (26,8 Prozent). In 18 Kantonen sinkt sie allerdings, in den übrigen acht steigt sie. Das zeigt der von der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) errechnete Index der Steuerausschöpfung 2013. Der Index misst, in welchem Ausmass die Steuerpflichtigen von den Kantonen und Gemeinden fiskalisch belastet werden.

An den kantonalen Belastungsunterschieden ändert sich gemäss EFV wenig. Nach wie vor deutlich unter dem Durchschnitt liegen die Zentralschweizer Kantone Schwyz, Zug und Nidwalden.

Dabei tauschte Zug den Platz für die tiefste Belastung erstmals seit dem ersten Referenzjahr 2008 mit Schwyz. Dort beträgt die Belastung 13,1 Prozent, nicht einmal halb so viel wie der Durchschnitt. Insgesamt liegen 15 Kantone unter dem Mittel, St. Gallen genau drauf.

Potenzial der Steuerpflichtigen

Das obere Ende der Skala zeigt kaum Veränderungen. Erneut liegt die Fiskalbelastung in einigen Westschweizer Kantonen und in Bern am höchsten. Spitzenreiter ist der Kanton Genf, der 35,9 Prozent des Ressourcenpotenzials ausschöpft. Darauf folgen der Jura, Bern und die Waadt.

Der Index der Steuerausschöpfung lässt sich gemäss EFV ähnlich wie die Fiskalquote interpretieren. Ihm liegt aber nicht das Bruttoinlandprodukt (BIP) zugrunde, sondern das Ressourcenpotenzial gemäss dem nationalen Finanzausgleich.

Der Steuerausschöpfungsindex 2013 zeigt das Verhältnis zwischen den Steuereinnahmen von Kantonen und Gemeinden aus dem Mittelwert der Jahre 2007 bis 2009 und dem Ressourcenpotenzial der gleichen Referenzjahre. Das Ressourcenpotenzial widerspiegelt das wirtschaftliche Potenzial der Steuerpflichtigen und damit die Wirtschaftskraft der Kantone.

SDA/kpn

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