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In der Komfortzone

Gilles Marchand soll SRG-Generaldirektor werden. Das erstaunt. In der Romandie hat er es nämlich vergleichsweise geruhsam.

MeinungPhilippe Reichen
Will er sich wirklich in die heftigen Schlachten in der Deutschschweiz werfen? Gilles Marchand am RTS-Hauptsitz in Genf. Foto: RTS
Will er sich wirklich in die heftigen Schlachten in der Deutschschweiz werfen? Gilles Marchand am RTS-Hauptsitz in Genf. Foto: RTS

Einen geruhsameren Spitzenposten, als der 54-jährige Gilles Marchand als Direktor des Westschweizer Radio und Fernsehens (RTS) hat, dürfte es in der Schweizer Medienwelt kaum geben. Attacken, wie sie Deutschschweizer Politiker auf das SRF lancieren, muss Marchand in der Romandie keine parieren. Weil es selbst unter bürgerlichen Politikern überzeugte Etatisten gibt und Politiker aller Lager auf die RTS als Plattform angewiesen sind, wird der Service public lieber starkgeredet als hinterfragt.

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