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In jedem Kampfjet steckt Technik aus den USA

Politiker und Sicherheitsexperten befürchten, die USA könnten die Gripen-Kampfjets über eine Hintertür in der Funkbox steuern. Ein Aviatik-Experte erklärt, ob dies möglich ist.

Statt des Schweizer Ablegers einer deutschen Firma soll der US-Rüstungskonzern Rockwell Collins die Funkbox für den Gripen E herstellen. Sicherheitsexperten befürchten, die USA könnten durch eine Hintertür den Funk ausspähen oder gar die Kontrolle über die Flugzeuge übernehmen: Ein Gripen F bei einer Vorführung über der Axalp im Berner Oberland. (11. Oktober 2012)
Statt des Schweizer Ablegers einer deutschen Firma soll der US-Rüstungskonzern Rockwell Collins die Funkbox für den Gripen E herstellen. Sicherheitsexperten befürchten, die USA könnten durch eine Hintertür den Funk ausspähen oder gar die Kontrolle über die Flugzeuge übernehmen: Ein Gripen F bei einer Vorführung über der Axalp im Berner Oberland. (11. Oktober 2012)
Fabrice Coffrini, AFP
Trotz Werbung bleibt das Stimmvolk laut einer Umfrage des «SonntagsBlicks» von Mitte März skeptisch. Demnach lehnen 62 Prozent die Beschaffung des Kampfjets ab: Besucher der Muba in Basel sehen sich ein 1:1-Modell des Gripen an. (17. Februar 2014) .
Trotz Werbung bleibt das Stimmvolk laut einer Umfrage des «SonntagsBlicks» von Mitte März skeptisch. Demnach lehnen 62 Prozent die Beschaffung des Kampfjets ab: Besucher der Muba in Basel sehen sich ein 1:1-Modell des Gripen an. (17. Februar 2014) .
Georgios Kefalas, Keystone
Ist nicht erstaunt über den Zeitpunkt der Deal-Bekanntgabe: GLP-Nationalrat Beat Flach.
Ist nicht erstaunt über den Zeitpunkt der Deal-Bekanntgabe: GLP-Nationalrat Beat Flach.
Keystone
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Der schwedische Kampfjet Gripen enthält zahlreiche US-Komponenten. Am Wochenende wurde bekannt, dass statt einer zuvor vorgesehenen Schweizer Firma der US-Rüstungskonzern Rockwell Collins die sensible Funkbox für die geplanten Schweizer Gripen E liefern soll. Die Technologie sei vom US-Geheimdienst NSA «zertifiziert», berichtet die «SonntagsZeitung».

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