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In Lausannes Uniklinik landen Grippepatienten in Büros

Wegen der Grippeepidemie geraten selbst die grössten Schweizer Spitäler an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Unispital Lausanne musste gar Notbetten aufstellen.

Ein Patient wird im Waadtländer Universitätsspital in einen anderen Raum umquartiert.Foto: Joana Abriel («24 Heures»)
Ein Patient wird im Waadtländer Universitätsspital in einen anderen Raum umquartiert.Foto: Joana Abriel («24 Heures»)

Der 61-jährige Lausanner Hausarzt Phi­lippe Vuillemin hat eine ähnliche Situation nie erlebt. «Derzeit behandle ich ausschliesslich Grippepatienten, und das im Viertelstundentakt. Von morgens um 8 bis abends um 18 Uhr», sagt er. Wann immer möglich, rät Hausarzt Vuillemin seinen Patienten, die Grippe zu Hause auszukurieren. Doch wenn Grippepatienten, vor allem Ältere, bereits an multiplen chronischen Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herzkrankheiten leiden und deren Immunsysteme dadurch geschwächt sind, bleibt Vuillemin nichts anderes übrig, als diese ins Spital einzuweisen.

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