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Kraut-und-Rüben-Messen haben den digitalen Anschluss verpasst

Die 103. Muba ist gratis, es ist eine Derniere. In Zeiten von Instagram-Influencern wirkt die Mutter aller Schweizer Messen wie aus der Zeit gefallen.

Zum letzten Mal die Müesli-Müsterli einsacken. Sich ein letztes Mal eine neue Pfanne aufschwatzen lassen, am Uelibier-Stand eine Stange kippen, der Blasmusik der Jägergruppe Reichenstein aus Arlesheim zuhören, beim FCB-Wettbewerb mitmachen: Das machen dieser Tage Hunderte, am Wochenende stauten sich die Leute vor dem Eingang, die hundertdritte Muba ist gratis. Es ist eine Derniere, Brot und Spiele, zum letzten Mal. Also noch etwas durch die Gänge schlendern, durch diese wilde Mischung aus Souk, Herbstwarenmarkt, Firmenwerbung und Länderschau: Lederjacken und Seidentücher neben Feng-Shui-Beratungen, Kalkschutzsysteme neben Trockenfrüchten. Und immer wieder Massagestühle. Adie Muba.

Kraut und Rüben

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