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Informatikdesaster bei AHV-Kasse kostet Millionen

Das IT-Debakel bei der Zentralen Ausgleichsstelle verursache kaum finanziellen Schaden, sagt der Chef der Eidgenössischen Finanzverwaltung. Recherchen zeigen ein anderes Bild.

Bei der ZAS wurden - mit einer Ausnahme - seit 2012 sämtliche IT-Projekte ohne Ausschreibung, also rechtswidrig vergeben. Foto: Brian Finke
Bei der ZAS wurden - mit einer Ausnahme - seit 2012 sämtliche IT-Projekte ohne Ausschreibung, also rechtswidrig vergeben. Foto: Brian Finke

Zwei Untersuchungsberichte zum Informatikdebakel bei der Zentralen Ausgleichskasse (ZAS) in Genf, der wichtigsten Zahlstelle für AHV-Renten, belegen: Bei der ZAS lief vieles schief. Mit einer Ausnahme wurden seit 2012 sämtliche IT-Projekte ohne Ausschreibung, also rechtswidrig vergeben. Diverse millionenteure Vorhaben wurden ergebnislos abgebrochen, wobei die Projektkosten teils überbordeten, oft Abrechnungen und manchmal sogar Verträge fehlten.

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