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IV: Bundesgericht heftig kritisiert

Die Praxis, bei Schmerzen mit unklarer Ursache keine IV-Rente zu sprechen, sei unhaltbar, sagt ein Experte.

Kritik an Rechtssprechung: Das Grundsatzurteil des Bundesgerichtes betreffend eine nicht nachweisbaren, anhaltenden Schmerzstörung sei nicht gerechtgertigt, findet Peter Henningsen.
Kritik an Rechtssprechung: Das Grundsatzurteil des Bundesgerichtes betreffend eine nicht nachweisbaren, anhaltenden Schmerzstörung sei nicht gerechtgertigt, findet Peter Henningsen.
Keystone

Die Diskussion, ob eine chronische Schmerzstörung zur Invalidität führen kann oder nicht, wird durch ein aktuelles Grundsatzgutachten neu entfacht. Der Autor Peter Henningsen, ein renommierter Experte für psychosomatische Medizin von der Technischen Universität München, setzt sich in seiner Studie ausgiebig mit der Rechtsprechung des Schweizer Bundesgerichts zu den Schmerzstörungen auseinander. Und er kommt zum Schluss, dass die gerichtliche Praxis, für Schmerzstörungen generell keine IV-Rente zu sprechen, aus medizinischer Sicht nicht haltbar sei.

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