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IV streicht Spitex-Pflege behinderter Kinder

Ein Bundesgerichtsurteil hat massive Folgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen: Die IV zahlt keine Pflege mehr, die von den Angehörigen selbst ausgeführt werden kann.

Bei den Spitex-Stellen treffen derzeit Verfügungen der Invalidenversicherung (IV) ein, die Leistungskürzungen für Eltern mit schwerbehinderten Kindern zur Folge haben. Anlass für die Praxisänderung ist ein Bundesgerichtsurteil, wonach Spitex-Leistungen, die der pflegerischen Entlastung der Eltern dienen, nicht von der IV zu tragen sind. Konkret ging es um ein Kind mit einem als Geburtsgebrechen geltenden Hirntumor. Das schwerbehinderte Kind muss rund um die Uhr betreut und überwacht werden. Die Eltern beantragten zu ihrer Entlastung für zwei Nächte pro Woche eine Überwachung durch die Spitex.

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