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«Ja, ich kann böse sein, aber laut bin ich nur am Klavier»

Die neue Bundesrätin Simonetta Sommaruga spricht über ihre Zweifel und ihren Ehrgeiz, amüsiert sich über ihre angebliche Perfektheit und verrät, was sie auf dem Klavierstuhl für die Politik gelernt hat.

Simonetta Sommarugas Strahlen der Befreiung am Mittwochmorgen, 22. September, bei ihrer brillanten Wahl in den Bundesrat.
Simonetta Sommarugas Strahlen der Befreiung am Mittwochmorgen, 22. September, bei ihrer brillanten Wahl in den Bundesrat.
Ruben Wyttenbach/Express

Frau Sommaruga, am 1. November treten Sie Ihr Amt an. Rast Ihnen die Zeit davon? Oder spüren Sie die Ruhe vor dem Sturm?Simonetta Sommaruga: Ich ahne, sehe und höre, dass eine Riesenladung auf mich zukommt. Aber jetzt hat noch etwas anderes Platz. Ich befinde mich in einer Zeit des Abschieds. Ich habe am letzten Wochenende meine Rücktrittsschreiben verfasst. Ich will den Abschieden Raum geben. Denn offen für Neues kann ich nur sein, wenn ich gut abschliesse. Ich fühle auch Trauer. Aber die Freude überwiegt.

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