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Jacques de Hallers doppeltes Problem mit Ärzten und der SP

Jahrelang hat der FMH-Präsident und SP-Nationalratskandidat für die Managed-Care-Vorlage gekämpft. Jetzt wollen die Ärzte das Referendum dagegen ergreifen. Auch seine Partei begehrt auf.

Jacques de Haller mutiert als Ärzte-Präsident vom Jasager zum Neinsager. Foto: Gaetan Bally (Keystone)
Jacques de Haller mutiert als Ärzte-Präsident vom Jasager zum Neinsager. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Jacques de Haller war in seiner Wortwahl stets sehr klar. Ein Scheitern der Managed-Care-Vorlage bezeichnete der Präsident der Ärzteverbindung FMH abwechslungsweise als «Katastrophe», als «sehr schlimm» oder als Armutszeugnis der Politik. Es wäre für das politische System der Schweiz ein sehr schlechtes Zeichen, sollte die Reform nicht durchkommen, so de Haller vor vier Monaten in der «Berner Zeitung»: «Alle bedeutenden Partner haben bei der Vorbereitung zusammengearbeitet und sind Kompromisse eingegangen.» Beispielsweise die Krankenversicherer, die nach anfänglichem Widerstand dem verfeinerten Risikoausgleich zwischen den Kassen zustimmten.

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