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Jährlich 380'000 Franken für die Berner Reitschüler

Der Leistungsvertrag mit dem umstrittenen Berner Kulturzentrum Reitschule wurde neu geregelt. Zusätzlich wird die Interessensgemeinschaft verpflichtet, für mehr Sicherheit zu sorgen.

14. August 2012: Polizei-Razzia in der Reitschule.
14. August 2012: Polizei-Razzia in der Reitschule.
Dominik Galliker
10. Mai 2012: Neuer Schriftzug Reithalle.
10. Mai 2012: Neuer Schriftzug Reithalle.
Jürg Spori
Jahr 1977: Als in der Berner Reitschule noch geritten wurde: Ein Transporter bringt Stroh für die Pferdestallungen im Gebäude, das als Abbruchobjekt gilt und nicht mehr saniert wird.
Jahr 1977: Als in der Berner Reitschule noch geritten wurde: Ein Transporter bringt Stroh für die Pferdestallungen im Gebäude, das als Abbruchobjekt gilt und nicht mehr saniert wird.
Archiv BZ/Andras Zurbuchen
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Die Berner Stadtregierung legt dem Parlament einen neuen Leistungsvertrag mit der Reitschule vor. Dieser beschränkt sich auf Pflichten und Vorgaben im kulturellen Bereich – Sicherheitsfragen werden neu separat geregelt. Im Leistungsvertrag gehe es nur noch um Kultur, teilte der Gemeinderat heute mit. Geregelt werden unter anderem die Leistungen des Vereins Interessengemeinschaft Kulturraum Reitschule (IKuR), zum Beispiel die Infrastruktur für das kulturelle Angebot.

Dafür unterstützt die Stadt den Verein mit einem jährlichen Globalbeitrag von 380'000 Franken. Dieser setzt sich zusammen aus 318'780 Franken für die Jahresmiete und 61'220 Franken für Nebenkosten.

Zusätzlich gibt es eine «Vereinbarung über Organisation, Kommunikation und Sicherheit». Darin sind vierteljährliche Gespräche zwischen Stadt und IKuR vorgesehen. Festgeschrieben ist zudem, dass die IKuR verantwortlich ist für die Notfallorganisation sowie für die Sicherheit der Gäste und der Mitarbeiter.

Reitschule soll Sicherheitsfragen klären

Mitarbeiter der IKuR müssen auf dem Vorplatz präsent sein. Sie sollen in Konfliktsituationen vermitteln.

Der Gemeinderat zeigt sich im Communiqué überzeugt, dass das neu ausgehandelte Vertragswerk der besonderen Stellung der Reitschule gerecht wird.

Der Stadtrat hatte im November 2011 seinen Unmut über die Sicherheitslage geäussert, indem er den Leistungsvertrag nur für ein einziges Jahr statt für vier Jahre genehmigte. Zugleich forderte das Parlament die Behörden und die Reitschule auf, offene Sicherheitsfragen zu klären.

SDA/mas/mrs

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