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Jede dritte künstliche Befruchtung führt zu Schwangerschaft

Rund 5400 Paare haben sich im Jahr 2007 in der Schweiz medizinisch behandeln lassen, um Kinder zu kriegen.

Die Zahl der fortpflanzungsmedizinischen Behandlungen entspricht einer Zunahme um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Behandlung führte bei 37 Prozent der Frauen zur Schwangerschaft. Grund für die Behandlung war in 47 Prozent der Fälle die Unfruchtbarkeit des Mannes, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) heute mitteilte. Unfruchtbarkeit beider Partner lag in 22 Prozent der Fälle vor, in 17 Prozent der Fälle war die Frau unfruchtbar. Bei 11 Prozent der Paare konnten die Ärzte nicht feststellen, wer unfruchtbar ist.

Frauen im Schnitt knapp 36-jährig

Das Durchschnittsalter der behandelten Frauen lag 2007 bei 35,7 Jahren, fünf Jahre über dem durchschnittlichen Alter von Müttern bei der ersten Geburt. Die Partner waren im Schnitt 38,4 Jahre alt. Die Ärzte nahmen bei den betroffenen Frauen durchschnittlich 1,6 Behandlungszyklen vor. Die Erfolgsquote betrug 23 Prozent - 37 Prozent der Frauen wurden also schwanger. Die Erfolgsquote sei somit vergleichbar mit jenen zwischen 2004 und 2006, schreibt das BFS.

Vorgenommen wurde die Befruchtung am häufigsten durch eine direkte Injektion der Spermien in die Eizelle (76 Prozent). In 24 Prozent der Fälle fanden die Spermien im Reagenzglas selber den Weg zur und in die Eizelle. Vier von hundert Paaren verwendeten Samenzellen von einem Samenspender. Insgesamt bieten in der Schweiz 25 Zentren für Fortpflanzungsmedizin Behandlungen an.

SDA/vin

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