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Jeder vierte Armeetransporter ist nicht einsatzbereit

WK-Soldaten müssen laut einem Medienbericht stundenlang warten, weil zu wenige Transporter bereitstehen.

Der Schweizer Armee fehlen offen Transportfahrzeuge vom Typ Duro. Hunderte Fahrzeuge sind in Reparatur, wie die «SonntagsZeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet. Das Verteidigungdepartement bestätigte laut dem Bericht die Recherchen: Es spreche von 669 «nicht einsatzbereiten» Fahrzeugen, rund ein Viertel des Gesamtbestands.

Von den 2957 Fahrzeuge des Typs Duro I sind «340 in der Werkstatt und 329 noch am Lager», zitiert die Zeitung den Armeesprecher Christian Burri. Dies sei keine exorbitante Zahl, wenn man bedenke, wie oft die Fahrzeuge eingesetzt würden.

«Rückgrat für den Personen- und Sachtransport»

Tatsache ist laut dem Bericht, dass die Duro-Fahrzeuge zu den 36 Problemsystemen in der Logistik der Armee gehören. Als solche «Engpasssysteme» bezeichnet die Armee Material und Fahrzeuge, die nur in geringer Zahl vorhanden sind, aber übermässig genutzt und dadurch immer knapper werden.

Zusammen mit den übrigen Lastwagen bildeten die Duros das «Rückgrat für den Personen- und Sachtransport» heisst es beim Departement. Fallen also durch die übermässige Belastung noch mehr Duros aus, so die «SonntagsZeitung» weiter, drohe der Armee ein Chaos. Armeechef André Blattmann habe Ende August veranlasst, vermehrt Truppenhandwerker und Wartungsspezialisten aufzubieten. WK-Soldaten und Rekruten der Instandsetzungschulen müssten die defekten Fahrzeuge reparieren.

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