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«Jetbeschaffungen sind oft dreckige Geschäfte»

Der schwedische Journalist Mikael Holmström ist nicht erstaunt über die neusten Enthüllungen zum Gripen. Indiskretionen seien bei Jetbeschaffungen üblich.

Wie erklären Sie sich, dass die Papiere des schwedischen Botschafters an die Öffentlichkeit gelangt sind?

Das ist schwer zu sagen, Spekulationen über mögliche Quellen sind in der Regel falsch. Wir wissen jedoch aus anderen Fällen, dass es bei Rüstungsbeschaffungen immer wieder zu Indiskretionen kommt. Dahinter können Konkurrenten stecken. Als sich beispielsweise Norwegen 2008 überlegte, den Gripen zu kaufen, kamen andauernd solche Papiere an die Öffentlichkeit. Die mitbietenden Amerikaner taten alles, damit sie den Auftrag erhielten.

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