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Jetzt kommt die Sprachenquote für die Bundesverwaltung

Beim Bund sollen künftig alle Landessprachen angemessen vertreten sein. Der Bundesrat hat zu diesem Zweck eine Quote eingeführt.

Damit es alle verstehen: Eine Verbotsplakat in allen vier Landessprachen.
Damit es alle verstehen: Eine Verbotsplakat in allen vier Landessprachen.
Ramessos/Wikipedia

Der Bundesrat setzt sich zum Ziel, dass in den Departementen 70 Prozent der Angestellten deutschsprachig sind, 22 Prozent französischsprachig, 7 Prozent italienischsprachig und 1 Prozent romanischsprachig.

Hierfür hat der Bundesrat am Freitag die Verordnung über die Landessprachen verabschiedet, die das Sprachengesetz umsetzt. Sie tritt am 1. Juli in Kraft. Zur Förderung der sprachlichen Minderheiten schafft der Bund die Stelle eines Delegierten für Mehrsprachigkeit. In den Departementen werden zusätzliche Übersetzerinnen und Übersetzer angestellt; Italienisch wird gleich behandelt wie die anderen Amtssprachen.

Sprachkenntnisse gefordert

Weiter schafft der Bundesrat eine Koordinationsstelle für die Übersetzungen des Bundes auf Rätoromanisch. Vom Kader verlangt der Bund aktive Kenntnisse einer zweiten und passive einer dritten Landessprache. Die Finanzmittel würden erhöht, schreibt das Departement des Innern (EDI). Von den insgesamt 15 Millionen Franken seien 5,5 Millionen für externe Partner bestimmt.

SDA/jak

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