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Jihadist aus dem Thurgau hält Frau in Syrien fest

Ein 21-jähriger Mann und seine Frau reisten 2014 nach Syrien. Sie glaubte an einen erholsamen Urlaub vor der Geburt des gemeinsamen Kindes, er schloss sich einem Al-Qaida-Ableger an.

Der mutmassliche Thurgauer Jihadist, aufgenommen an einer Koran-Verteilungsaktion 2013 in Oerlikon. Bild: SRF
Der mutmassliche Thurgauer Jihadist, aufgenommen an einer Koran-Verteilungsaktion 2013 in Oerlikon. Bild: SRF

Es ist eine schier unglaubliche Geschichte: Ein junges Paar, wohnhaft am Schweizer Bodenseeufer, zieht nach Syrien, er zuerst, im Spätsommer 2014, sie wenig später, bereits schwanger. Er, ein Logistik-Fachmann, schliesst sich dem Al-Qaida-Ableger Nusra-Front an, und er zwingt sie, im Bürgerkriegsland zu bleiben, wo sie ihr Kind gebärt. So schildern das Schweizer Fernsehen und die Stuttgarter Nachrichten den Fall eines 21-jährigen türkischstämmigen Thurgauers und einer 22-jährigen Tübingerin, die zum Islam konvertiert ist.

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