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Jugendliche sollen stimmen dürfen – auf Anfrage

Die Alten überstimmen die Jungen an der Urne. Das wollen die Jungen Grünliberalen nicht länger hinnehmen – und lancieren eine Offensive.

Generationenkonflikt: Die Alten entscheiden an der Urne häufig, was die Jungen stärker betrifft. (Archivbild)
Generationenkonflikt: Die Alten entscheiden an der Urne häufig, was die Jungen stärker betrifft. (Archivbild)
Keystone

Der Ärger der Jugend war gross, als sich im Sommer eine Mehrheit der Briten dafür aussprach, aus der EU auszutreten. Sie sei von den Alten überstimmt und ihrer Zukunftsperspektiven beraubt worden, skandierte sie auf den Strassen Londons. Auch in der Schweiz bereitet es den Jungen Sorge, dass die direktdemokratischen Entscheide an der Urne von einer stark steigenden Zahl älterer Stimmberechtigten gefällt werden. Bereits in 20 Jahren, so hat es die Denkfabrik Avenir Suisse berechnet, wird die Hälfte der Stimmbürger über 60 Jahre alt sein. Dieser Verschiebung der politischen Macht wollen die Jungen Grünliberalen nicht länger zuschauen. Die Kantonalsektionen der Jungpartei werden zu Beginn des neuen Jahres in die Offensive gehen und in den Kantonen Aargau, Thurgau, Waadt sowie in den beiden Basel Initiativen für ein Stimmrechtsalter 16 auf Anfrage lancieren.

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