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«Die Jusos riskieren, dass an ihnen ein Verliererimage haften bleibt»

Junge haben wichtige Entscheide politisiert. Sie prägen die politische Agenda derzeit stark. Aber es gibt Stolpersteine. Dazu Politologe Marc Bühlmann.

Die Jungparteien bestimmen die politische Agenda zurzeit stark mit. Eine zufällige Häufung?

Bei den Jungparteien treten in Wellen­bewegungen Phasen auf, in denen sie besonders aktiv sind und aufmüpfig gegenüber ihren Mutterpartei. Das kann gar zu Abspaltungen und Neugründungen führen. So haben sich in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg schon Jungbauern gegen die BGB, die heutige SVP, gewehrt. Seit einigen Jahren scheint wieder eine ­aktive Phase angebrochen zu sein. Nicht nur die Juso sind sehr umtriebig, auch die junge FDP und SVP. So haben sie unter ­anderem erst letzte Woche die No­-Billag-­Initiative eingereicht. Zudem haben sich die Jungparteien bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst eingeschaltet und wohl nicht unwesentlich zum Wähleranteil ­ihrer Mutterpartei beigetragen.

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