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Junge Politiker drängen nach vorn und ärgern sich

Sie sind jung, ehrgeizig und auf dem Sprung ins Bundeshaus. Viele Nachwuchspolitiker, die im Herbst für den Nationalrat kandidieren, ärgern sich über langjährige Parlamentarier, die ihnen den Weg versperren.

«Ich erachte einen Mix von verschiedenen Altersgruppen als wichtig.»
«Ich erachte einen Mix von verschiedenen Altersgruppen als wichtig.»
Keystone
«Wenn mehr Junge im Parlament sässen, würden viele Entscheide anders ausfallen.»
«Wenn mehr Junge im Parlament sässen, würden viele Entscheide anders ausfallen.»
Keystone
Er dürfte es auf die Liste der Mutterpartei schaffen.
Er dürfte es auf die Liste der Mutterpartei schaffen.
Keystone
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«Viele ältere Nationalräte sitzen auf ihren Sesseln, statt uns Jungen Platz zu machen. Das ist ein Riesenproblem», sagt Patricia Mattle. Die 26-jährige St. Gallerin sitzt als Vertreterin der Jungen CVP im Präsidium der Mutterpartei und tritt im Oktober bei den Nationalratswahlen an. Ihre Chancen sind nicht riesig, aber am Sonntag gestiegen. Denn CVP-Nationalrat Thomas Müller ist zur SVP übergelaufen. Sichert sich die St. Galler CVP im Herbst wie vor vier Jahren drei Sitze, kann sie ein neues Gesicht nach Bern schicken. «Wir werden Vollgas geben», sagt Mattle.

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