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Juso gegen bedingungsloses Grundeinkommen

Die Juso-Delegierten haben die Neinparole zur Initiative «für ein bedingungsloses Grundeinkommen» gefasst. Zudem wollen sie ihrer Mutterpartei Beine machen.

Rief zum Einsatz für die Erbschaftssteuer-Initiative auf: Juso-Präsident Fabian Molina. (2. Mai 2015)
Rief zum Einsatz für die Erbschaftssteuer-Initiative auf: Juso-Präsident Fabian Molina. (2. Mai 2015)
Keystone

Die Delegierten der Jungsozialistinnen und -sozialisten Schweiz (Juso) haben die Neinparole zur Initiative «für ein bedingungsloses Grundeinkommen» gefasst. Der Mutterpartei SP wollen sie mit einem Papier bei der Überwindung des Kapitalismus Beine machen.

Der 5-Punkte-Plan zuhanden der SP Schweiz verlangt von der Mutterpartei, das im Lausanner Parteiprogramm 2010 festgelegte Ziel der Überwindung des Kapitalismus «endlich zu konkretisieren», teilte die Jungpartei in einem Communiqué mit. Die SP soll die Wirtschaftsdemokratie angehen.

Initiative hätte Sozialabbau zur Folge

Die Grundeinkommen-Initiative stiess bei den JUSO den Angaben zufolge zwar durchaus auf Sympathien. Das vorliegende Volksbegehren sei aber handwerklich schlecht gemacht und würde bei einer Annahme zu Sozialabbau führen.

In der Eröffnungsansprache rief Präsident Fabian Molina zum engagierten Einsatz für die Erbschaftssteuer-Initiative auf. Im weiteren wählten die Delegierten die 20-jährige Muriel Waeger von der Waadtländer Kantonalsektion zur zweiten Vizepräsidentin. Sie komplettiert das Präsidium und ist zusammen mit Hanna Bay von den JUSO Graubünden Stellvertreterin von Molina.

SDA

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