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Kampfjet-Entscheid: Bundesanwalt ermittelt wegen Indiskretion

Mit der Publikation von zwei Geheimberichten sollte der Kauf des Gripen torpediert werden.

Pikante Empfehlung vom Luftwaffenchef: Der von Markus Gygax unterzeichnete Evaluationsbericht rät ausdrücklich zum Kauf der Rafale.
Pikante Empfehlung vom Luftwaffenchef: Der von Markus Gygax unterzeichnete Evaluationsbericht rät ausdrücklich zum Kauf der Rafale.
Keystone

Die Beschaffung neuer Kampfjets wird zum Fall für die Bundesanwaltschaft. Sie ermittelt wegen einer Amtsgeheimnisverletzung im Vorfeld des Bundesratsentscheids vom Mittwoch. Die Bundesanwaltschaft (BA) bestätigte entsprechende Recherchen des «Tages-Anzeigers».

Konkret geht es um zwei als geheim klassifizierte Evaluationsberichte der Luftwaffe, die der «Basler Zeitung» (BaZ) zugespielt worden waren. Die beiden Berichte rücken den Gripen in ein denkbar schlechtes Licht. Unterzeichnet sind sie offenbar von Luftwaffenkommandant Markus Gygax. Es liegt auf der Hand, dass mit der Indiskretion versucht wurde, den Entscheid für den Gripen im letzten Moment zu torpedieren.

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