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«Kannst Du jetzt nicht 1 Million lockermachen?»

Die Schwyzer Kantonalbank kaufte sich zu überhöhtem Preis bei einer Vorsorgefirma ein. Jetzt zeigt sich, dass der Präsident private Geschäfte mit dem Inhaber betrieb.

Die Beteiligungen seien nach den geltenden internen Richtlinien der Bank transparent abgewickelt worden, beteuerte Kuno Kennel diesen Frühling. Foto: Andre Herger Fotografie
Die Beteiligungen seien nach den geltenden internen Richtlinien der Bank transparent abgewickelt worden, beteuerte Kuno Kennel diesen Frühling. Foto: Andre Herger Fotografie

Kuno Kennel hat einen Traum. Der Präsident der Schwyzer Kantonalbank will sein Institut zu einer führenden Anbieterin von Finanzdienstleistungen in der ganzen Deutschschweiz machen. Das Motto, das der langjährige FDP-Politiker seinen gut 500 Mitarbeitern dafür vorgab: «Grenzen überwinden».

Jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass sich Kuno Kennel selbst etwas zu leichtfertig über Grenzen hinwegsetzt, über die Grenzen der Corporate Governance. Konkret: dass er die Interessen seiner Bank und seine persönlichen vermischte. Schon seit April untersucht eine Kommission des Schwyzer Kantonsrats die Vorwürfe. Nun stützen neue Dokumente den Verdacht der Interessenkollision.

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