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Kaum ist er zurück, hat er Ärger

BDP-Präsident Martin Landolt ist befremdet darüber, dass sein Vorgänger Hans Grunder gegen ihn austeilt. Derweil wird an der Basis erneut der Ruf nach einer eigentlich abgelehnten Idee laut.

Sie haben etwas unter vier Augen zu besprechen: Die BDP-Politiker Martin Landolt (rechts) und Hans Grunder.
Sie haben etwas unter vier Augen zu besprechen: Die BDP-Politiker Martin Landolt (rechts) und Hans Grunder.
Keystone

So hat sich Martin Landolt seine Rückkehr aus den Ferien nicht vorgestellt. Kaum ist er am Sonntag am Flughafen Zürich angekommen, muss der BDP-Präsident lesen, wie sein Vorgänger, der Berner Nationalrat Hans Grunder, gegen ihn austeilt. Grunder wirft der BDP-Führungscrew um Landolt vor, sich zu stark von der ehemaligen Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf entfernt zu haben, dem Aushängeschild der Partei also. Der BDP-Mitgründer sieht für die Partei eine «düstere Zukunft» voraus, wie er dem «SonntagsBlick» erklärte. «Die Wahrscheinlichkeit, dass es die BDP in einigen Jahren nicht mehr gibt, ist leider gross.» Laut Grunder kann die Partei nur in einer «Allianz der Mitte» überleben. Doch die Parteileitung scheine eher auf den Alleingang hinzuarbeiten.

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