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Kein Bumerang-Effekt nach umstrittener RTVG-Kampagne

Dass er mit blutigen Fingern und einer Mausefalle gegen das RTVG-Gesetz wirbt, hat dem Gewerbeverband bisher offenbar nicht geschadet.

Mit Splatter-Ästhetik gegen die Revision des Radio- und TV-Gesetzes: Bild aus der aktuellen Ausgabe der «Schweizerischen Gewerbezeitung».
Mit Splatter-Ästhetik gegen die Revision des Radio- und TV-Gesetzes: Bild aus der aktuellen Ausgabe der «Schweizerischen Gewerbezeitung».
SGV
Hat die Kampagne für den Gewerbeverband konzipiert: Werber Alexander Segert.
Hat die Kampagne für den Gewerbeverband konzipiert: Werber Alexander Segert.
Dominique Meienberg
Der SRG-Direktor als Dagobert Duck: So sieht der Gewerbeverband Roger de Weck.
Der SRG-Direktor als Dagobert Duck: So sieht der Gewerbeverband Roger de Weck.
SGV
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Eben noch ein Polteri auf allen Kanälen, gibt sich Hans-Ulrich Bigler heute wortkarg. «Kein Kommentar», lautete kategorisch die Antwort des Direktors des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV) auf Fragen zu den Resultaten der zweiten SRG-Umfrage zu den Abstimmungen vom 14. Juni. Dabei dürfte sich keiner so gefreut haben wie er über die Trendmeldung. Laut ihr liegen die Gegner der Änderung des Gesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) bei offener Ausgangslage leicht vorne. 47 Prozent sind bestimmt oder eher gegen die Vorlage. Bei der ersten Umfrage vor einem Monat waren es 2 Prozent weniger.

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