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Keine «Fussgängerstreifen» mehr in Bern

Die rotgrüne Stadtregierung von Bern sorgt sich um den politisch korrekten Sprachgebrauch. Sie will deshalb diesem und anderen Worten den Garaus machen.

Das ist aus Sicht der Berner Regierung keine geschlechtergerechte Formulierung «Fussgängerstreifen» und sollte tunlichst vermieden werden. Stattdessen sollen die städtischen Angestellten künftig das Wort «Zebrastreifen» verwenden. Das geht aus dem «Sprachleitfaden für die Stadtverwaltung» hervor, den die Exekutive am Donnerstag veröffentlichte.

Auch «Mannschaften» sind ab sofort verpönt: Dem Personal der Bundesstadt wird nahegelegt, stattdessen «Team» oder «Gruppe» zu schreiben. Der «Anfängerkurs» heisst jetzt «Einstiegskurs» und sollte nicht «anwenderbezogen» sein, sondern «anwendungsbezogen».

Der zwölfseitige Leitfaden sei für die Stadtverwaltung verbindlich, heisst es in einem Communiqué. Wer sich nicht daran hält, wird wohl Ärger beim «Mitarbeitergespräch» kriegen. Pardon: Beim «Beurteilungsgespräch», wie es neu heisst.

SDA

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