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Keine klaren Grenzen

Missbrauchsvorwürfe werden in der Politik leicht zum Bumerang.

MeinungVon Michèle Binswanger
Eine Story wie aus der Dramaschule spielt sich zwischen zwei Zuger Politikern ab: Blick auf das Zuger Kantonsparlament. Foto: Keystone.
Eine Story wie aus der Dramaschule spielt sich zwischen zwei Zuger Politikern ab: Blick auf das Zuger Kantonsparlament. Foto: Keystone.

Es ist eine Story wie aus der Dramaschule: Eine Grüne und ein SVPler bechern auf einer politischen Feier so lange zusammen, bis es in den späten Abendstunden im Nebenzimmer zum Quickie kommt. Am nächsten Tag erwacht die Frau mit Filmriss und schmerzendem Unterleib. Sie lässt im Spital abklären, ob sie narkotisiert wurde – nein, ergab nun der Untersuchungsbericht –, der Arzt informiert die Polizei, der Politiker wird verhaftet. Am nächsten Tag ist die Story in allen Zeitungen, der Politiker in der Rolle des potenziellen Schänders, sie als Opfer ohne Erinnerung.

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