Zum Hauptinhalt springen

#KeLoscht oder #abindieschule?

Haben Sie Verständnis für den landesweiten Schülerprotest? Oder sollten die Schüler lieber büffeln und dankbar sein, dass wir das beste Bildungssystem der Welt haben?

Demonstranten während einer Protestaktion gegen Sparmassnahmen im Luzerner Bildungsbereich, am Montag, 12. Dezember 2016, vor dem Regierungsgebäude in Luzern.
Demonstranten während einer Protestaktion gegen Sparmassnahmen im Luzerner Bildungsbereich, am Montag, 12. Dezember 2016, vor dem Regierungsgebäude in Luzern.
Urs Flüeler, Keystone

Heute Nachmittag geht es los: Weil der Kanton Luzern bei der Bildung massiv spart, protestieren Schüler in Basel, Zürich, Luzern, Aarau und Genf. Erwartet werden mehrere Tausend Schüler, allein von den beiden grössten Zürcher Kantonsschulen, Enge und Zürich-Nord, sollen insgesamt 1000 bis 1200 Schüler auf den Bürkliplatz kommen.

In Anspielung auf den launigen Ausspruch von Bundesrat Ueli Maurer «Nei, kä Luscht» haben Luzerner Schüler den Slogan «Mer hend alli #keLoscht auf Abbau bei der Bildung!» kreiert. Seit Wochen wird unter dem Hashtag #KeLoscht in den sozialen Medien für den landesweiten Schülerprotest mobilisiert.

Bürgerliche Kritik am Schülerstreik

Unterdessen ist im Netz auch ein Streit zwischen bürgerlichen und linken Politikern ausgebrochen. Matthias P. A. Müller, HSG-Student und Vizepräsident der Jungfreisinnigen, twitterte:

Sekundiert wird er von Parteikollege und Fondsmanager Andri Silberschmidt: «#KeLoscht auf durch die Juso instrumentalisierte Proteste, denn die Schweiz investiert jedes Jahr mehr Geld in Bildung.» Besonders säuerlich ist die Kritik des Zürcher SVP-Kantonsrats Benjamin Fischer:

Die Linken hingegen applaudieren, so zum Beispiel die Historikerin und Präsidentin der SP Aarau, Gabriela Suter:

Sukkurs für die demonstrierenden Schüler gibt es aber auch von bürgerlicher Seite. So schrieb der Präsident der Luzerner BDP, Denis Kläfiger:

Was ist Ihre Meinung dazu? Sind Sie grundsätzlich gegen Kürzungen im Schulwesen, weil Bildung der einzige Rohstoff der Schweiz ist? Finden Sie es grundsätzlich gut, dass Schüler auf die Strasse gehen und sich so politisch engagieren? Oder sind Sie der Meinung, dass Schweizer Schüler im Vergleich zu jenen in anderen Ländern auf Rosen gebettet sind und lieber büffeln statt protestieren sollten? Sagen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren gleich unter diesem Artikel.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch