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Kinder schützen, nicht Pädophile bestrafen

Die Umsetzung der Pädophileninitiative scheint schwierig. Nun kursiert ein neuer Vorschlag.

Wann soll ein lebenslanges Tätigkeitsverbot ausgesprochen werden und wann nicht? Die Umsetzung der Pädophileninitiative kommt demnächst ins Parlament. Im Bild: Fussballjunioren hören dem Trainer zu.
Wann soll ein lebenslanges Tätigkeitsverbot ausgesprochen werden und wann nicht? Die Umsetzung der Pädophileninitiative kommt demnächst ins Parlament. Im Bild: Fussballjunioren hören dem Trainer zu.
Keystone

Zwei Jahre lang war es still um die Pädophileninitiative, letzte Woche gingen die Diskussionen wieder los. Es musste so weit kommen. Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) publizierte ihre Umsetzungpläne via Strafgesetzbuch und Militärstrafgesetz, die Ausnahmen vorsehen bei leichteren Fällen von pädokriminellen Straftaten. Ein lebenslanges Verbot von Tätigkeiten wie Lehrer, Trainer oder Betreuer soll nicht gesprochen werden, wenn es sich um Jugendliebe handelt, um Pornografie (etwa bei selbst gedrehten Filmen, die im Chat herumgereicht werden) oder um Exhibitionismus.

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