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Kirchen bangen um Steuergelder

Die Landeskirchen befürchten, dass ihre Steuereinnahmen als Folge der Unternehmenssteuerreform III dramatisch sinken.

Schweizweit drohen Steuereinbussen von mehreren Millionen Franken: Kirche von Berlingen.
Schweizweit drohen Steuereinbussen von mehreren Millionen Franken: Kirche von Berlingen.
Holger Spiering, Keystone

In den meisten Kantonen müssen auch juristische Personen Kirchensteuern bezahlen. Der Kanton erhebt die Steuer und verteilt sie nach Mitgliederzahl anteilsmässig auf die reformierte, katholische und christkatholische Landeskirche – egal, ob der Inhaber einer Kirche angehört, konfessionslos ist oder eine andere Religionszugehörigkeit besitzt. Entsprechend wird regelmässig Kritik an der Kirchensteuer für juristische Personen laut. Und regelmässig wird mit kantonalen Initiativen und parlamentarischen Vorstössen deren Abschaffung gefordert. Die Ansinnen bleiben in der Regel erfolglos, da die Landeskirchen auch wegen ihrer sozialen Tätigkeiten weiterhin grossen Respekt geniessen. Im Kanton Zürich blieb 2014 eine entsprechende Initiative der Jungfreisinnigen mit 28,2 Prozent Ja-Stimmen chancenlos, im Berner Kantonsrat scheiterte ein ähnlicher Vorstoss letzten September mit 114 gegen 20 Stimmen.

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