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Kleinkrieg um ein schäbiges Büro

Die Schweiz hat sich schwergetan, die Palästinenser in Genf in die UNO-Gemeinschaft zu integrieren. Schliesslich führten Wirtschaftsinteressen dazu.

PLO-Führer Yassir Arafat 1983 während einer UNO-Konferenz zu Palästina in Genf. Foto: Keystone
PLO-Führer Yassir Arafat 1983 während einer UNO-Konferenz zu Palästina in Genf. Foto: Keystone

«Es war ein kleines, schäbiges Büro in ­einem bescheidenen Gebäude unterhalb des Bahnhofs.» So erinnert sich ein ehemaliger hoher Genfer UNO-Diplomat, wenn er an die Anfang der 70er-Jahre eröffnete Vertretung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) in Genf denkt. Damals hat das Büro an der Rue du Cendrier in der UNO-Diplomatie offiziell noch gar nicht existiert. Man wusste oft nicht, ob sich dort Personen aufhielten, die mit friedlichen Mitteln kämpften – oder die dem bewaffneten Befreiungskampf anhingen.

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