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Knatsch im Lobbyistenverband

Vor zwei Jahren riefen die Lobbyisten eine Transparenz-Offensive aus. Jetzt wollen prominente Mitglieder die Regeln bereits wieder revidieren.

Keine einheitliche Lobby: Lobbysten disktuieren mit Parlamentariern in der Wandelhalle des Bundeshauses. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Keine einheitliche Lobby: Lobbysten disktuieren mit Parlamentariern in der Wandelhalle des Bundeshauses. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Eigentlich sollte es der Befreiungsschlag der Lobbyistenszene werden. Um etwas gegen das schlechte Image seiner Branche zu tun, läutete der Lobbyistenverband, die Schweizerische Public Affairs Gesellschaft (Spag), vor zwei Jahren eine Transparenzoffensive ein. An ihrer Generalversammlung im März 2014 beschlossen die Spag-Mitglieder neue Standesregeln. Darin ist festgehalten, dass jeder Lobbyist, der bei der Spag Mitglied sein will, die «Namen aller Auftraggeber» publizieren muss – ohne Wenn und Aber. Mit dieser Transparenz wollten die Lobbyisten nicht nur ihr Image verbessern, sondern auch verhindern, dass das Parlament ihren Beruf per Gesetz reglementiert.

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