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Prämienschock bei der Billig-Krankenkasse

Erstmals nach Jahren müssen die Kunden der Krankenkasse Assura deutlich höhere Prämien bezahlen.

Ihre Bekanntgabe zu den Krankenkassenprämien wird mit Spannung erwartet: Bundesrat Alain Berset (rechts) mit BAG-Direktor Pascal Strupler an einer Medienkonferenz in Bern. (Archivbild: Keystone)
Ihre Bekanntgabe zu den Krankenkassenprämien wird mit Spannung erwartet: Bundesrat Alain Berset (rechts) mit BAG-Direktor Pascal Strupler an einer Medienkonferenz in Bern. (Archivbild: Keystone)

Ausgerechnet die Billig-Krankenkasse Assura erhöht 2016 ihre Prämien um nicht weniger als durschnittlich 9,3 Prozent, wie sie gestern bekanntgab. Zum Vergleich: Gesamtschweizerisch steigt die Standardprämie um 4 Prozent. Diese bezeichnet die Grundversicherung für einen Erwachsenen mit 300 Franken Franchise und Unfalldeckung. Für Assura-Verhältnisse ist der Anstieg massiv: In den letzten Jahren brillierte die Krankenkasse aus dem waadtländischen Pully regelmässig mit stabilen oder nur leicht steigenden Prämien. 148’000 Kunden konnte die Assura allein im letzten Kassenwechselherbst dazugewinnen – ein Plus von fast 20 Prozent. Trotz schlechter Resultate bei Kundenumfragen ist die Billigkasse heute mit 910’000 Kunden der viertgrösste Grundversicherer der Schweiz.

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