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«Wir müssen weg vom Erbsenzählen bei der Zuwanderung»

Wirtschaftsvertreter wollen die Kontingente für Fachkräfte lockern. Brisant ist: Bald steht die Kündigungsinitiative der SVP zur Abstimmung.

Fabian Fellmann
Sein Vorstoss fordert, dass der Bund in Branchen mit tiefer Arbeitslosigkeit die heutigen Kontingente aussetzt: der Zürcher FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt. Foto: Keystone
Sein Vorstoss fordert, dass der Bund in Branchen mit tiefer Arbeitslosigkeit die heutigen Kontingente aussetzt: der Zürcher FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt. Foto: Keystone

Der erste Vorstoss von Andri Silberschmidt hat es in sich: Der Bund solle die Kontingente für Fachkräfte aus Drittstaaten lockern, verlangt der neu gewählte FDP-Nationalrat. Konkret soll der Bundesrat in Branchen mit tiefer Arbeitslosigkeit die Kontingente aufheben können.«Start-ups kämpfen in der Schweiz primär mit zwei Schwierigkeiten: der Verfügbarkeit von Kapital und von Talenten. Beim Kapital haben wir Verbesserungen erreicht, aber bei den Talenten haben wir ein Problem», sagt Silberschmidt.«Firmengründer ziehen deswegen zum Beispiel nach Berlin weg.» In welchen Branchen die Kontingente geschleift werden sollen, hat er offen gelassen: «Ein Ansatz könnte sein, jene 25 Prozent mit der tiefsten Arbeitslosigkeit von Kontingenten zu befreien.»

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