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Krätze in Asylzentren: Behandlung ohne Untersuchung

Hautärzte verschreiben den Flüchtlingen ein Medikament, das nicht zugelassen ist. Meist ohne die Betroffenen überhaupt zu sehen.

Zwei Asylsuchende in der Zivilschutzanlage in Dagmersellen.
Zwei Asylsuchende in der Zivilschutzanlage in Dagmersellen.
Anthony Anex, Keystone

In vielen Schweizer Asylzentren grassiert derzeit die Krätze. Bei der Hautkrankheit bohren sich Milben in die Oberhaut, legen dort Kot und Eier ab. Die Folge ist ein Ekzem mit starkem Juckreiz. Laut einem Bericht der «SonntagsZeitung» sind besonders in den Kantonen Aargau, Thurgau, Tessin und Bern viele Unterkünfte betroffen. Da die Krätze ansteckend ist, sind oft Dutzende Personen gleichzeitig betroffen.

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