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Kriminelle Ausländer sitzen ihre Strafe fast immer in der Schweiz ab

Seit 2004 können Straftäter gegen ihren Willen in ein Gefängnis in ihrem Heimatstaat überstellt werden. Doch dieses System funktioniert schlecht.

Verena Vonarburg, Bern
Voll bis überfüllt: Schweizer Gefängnis, hier eine Zelle in Regensdorf.
Voll bis überfüllt: Schweizer Gefängnis, hier eine Zelle in Regensdorf.
Keystone

Ein Platz in einer Strafanstalt ist teuer – für den Steuerzahler. Angesichts eines Ausländeranteils von 70 Prozent und vollen bis überfüllten Schweizer Gefängnissen wünscht sich die Politik schon seit Jahren, dass möglichst viele verurteilte Ausländer ihre Strafe in ihren Heimatstaaten absitzen. Nicht nur aus finanziellen Erwägungen, sondern auch, damit die Täter nach Verbüssung der Strafe rasch wieder ins eigene kulturelle Milieu integriert werden.

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