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Kritik an Sommarugas Tatendrang

Die Justizministerin will den Bund besser auf einen Ansturm von Asylbewerbern vorbereiten. Das sei gar nicht nötig, meinen Kritiker und sprechen von «Politik für die Galerie» einer «Ankündigungsministerin».

Schaad

Sie ist angetreten, um der Bevölkerung das verloren gegangene Vertrauen in die Asylpolitik zurückzugeben. Anfang Jahr, nach 100 Tagen im Amt, sprach SP-Justizministerin Simonetta Sommaruga von einer «Krise der Glaubwürdigkeit». Vordringliche Missstände ortete sie in der langen Verfahrensdauer oder bei der Integration. Nun folgen auf die Worte Taten. Zum dritten Mal innerhalb von drei Tagen trat Sommaruga gestern zu den Themen Asylwesen und Integration vor die Medien. Die Häufung mag zwar «vorwiegend zufällig» sein, wie Sommaruga betonte, auffällig ist sie allemal.

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